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Es gab in den letzten Jahren einiges an Presse- und TV-Berichten über ShopArt. Auch wenn's nun Schnee von gestern ist, hier ein kleiner Rückblick:
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webtip.de



ShopArt - schnöder Mamon für schöne Kunst        22.4.1998
Leute, rettet eure Geldbörsen! Vor dem Besuch dieser Seiten sollten alle Sparbücher, Kreditkarten und Schecks ausser Reichweite gebracht werden. Und dann kann man sich vielleicht zwanglos den gebotenen Augenweiden hingeben. Gezeigt werden die Werke von 50 Malern und Bildhauern. Und die verleiten nicht nur zum sehr langen Verbleiben, sondern auch zu ernsthaften Kaufüberlegungen. Genau dafür wurde diese Site eingerichtet: Hier können Künstler Galeriekosten umgehen und ihre Werke direkt an Interessenten verkaufen. Das Konzept könnte durchaus aufgehen, denn die Kunstwerke sind toll und der direkte Kontakt zu den Künstlern/innen wirkt verlockend. Zu verlockend, sagt mein Portemonaie.
TV-TODAY, Top 1000 Sites TV-TODAY-ONLINE ist das erste Magazin in Deutschland, das seinen Lesern einen umfassenden überblick über sämliche nennenswerten Websites verschafft, die im Internet zu finden sind. Mitte März '98 schrieb TV-TODAY über ShopArt:

ShopArt - Globales Künstlerdorf
Künstler aller Länder haben sich hier vereint und zeigen Surreales, Expressives oder Naives. Erstes Kunstwerk für den Mars von Helmut Baur oder Musikbilder von Jörg Maurer kann man in dieser virtuellen Galerie bestaunen. Wer Lust hat auf Außergewöhnliches, der surfe sich durch dieses vielseitige Angebot.    Info:    Design:    Fun:
Sabine Magazine, USASabine, U.S.A., is a monthly fine arts magazine. Sabine's main goal is to give aspiring artists, poets, and writers a forum in which to show their work while promoting a global arts community.
Sabine, March 1998:
"The ShopArt site is an ambitious virtual gallery based in Germany featuring an international group of fifty artists working in a diverse range of mediums and styles. Artists are arranged alphabetically in a comprehensive index that also includes a note on the style in which they work. With such a diverse range of mediums and styles including performance art, neon, abstract, surreal, and many more, there is something here for almost every taste. (Note: this site may be accessed in either English or German.)"
Forum FFBEnglish Press Release
Was ist ShopArt ?
Bereits seit Juli 1996 ist www.shopart.com eine der damals umfangreichsten virtuellen Kunstgalerien über zeitgenössische Kunst im deutschen Internet mit Sitz in München. Die ShopArt-Site zeigt rund 5000 Kunstwerke und wurde erstellt in Eigeninitiative der internationalen Künstlergruppe ShopArt.
Neben 70 Künstlern, die beginnend von der Künstler A-Z - Seite oder Thumb-Nail-Galerie in Deutsch oder Englisch mit Vita- und Werke- Seiten vorgestellt werden, gibt es noch einiges mehr zu entdecken: Eine CityShopArt- Galerie, in der Rückblicke auf ShopArt-Live-Ausstellungen in München, Frankfurt und Hamburg zu sehen sind. Eine Forum-Seite mit interessanten Web-Links in die gesamte Kunstwelt und einigen nützlichen Hinweisen für Künstler, die es allein versuchen möchten, ihre Kustschaffen im Internet zu propagieren. Eine Intern- Seite, in der der Verein offenen Einblick in seine eigenen Angelegenheiten gibt. Eine Neues- Seite, in der die aktuellen Ergänzungen und live-Ausstellungen der ShopArt Künstler gelistet sind. Für Nutzer eines "Smart TVs" mit integriertem Internet-Anschluss bietet die TV SlideShow eine abwechslungsreiche Revue des gesamten Kunst-Inhalts der ShopArt-Site. Und - da auch einige Thai-Künstler zu ShopArt gehören - eine Thailand-Foto-Galerie, die Eindrücke über dieses wunderbare Land in Bildern vermittelt.
Das Spektrum der rund 5000 abgebildeten Kunstexponate läßt eigentlich keine Wünsche offen, wobei am spektakulärsten (neben den kinetischen Skulpturen von Helmut Baur) wohl die Neon-Arbeiten von Chris Bleicher sind. Unerwartet tiefe Einblicke in die Kunstvergangenheit Deutschlands erhält man, wenn man Peter Janssen anklickt, der bereits vor 24 Jahren verstarb und nun im Netz zu neuem Leben erwacht.
Die Bedienerführung ist einfach, und keiner der witzig gestalteten Buttons kommt aus irgendeiner Software-Retorte. Die ShopArt-Site ist schlicht gehalten, um die Wirkung ihres Inhalts - nämlich die Kunst - nicht negativ zu beeinflussen. Auf technische Raffinessen wurde verzichtet, da der Kunstliebhaber eher konservativ ist und weniger auf "Verpackung" sondern mehr auf Inhalte achtet. Auch soll ShopArt problemlos mit jedem Browser laufen und auf jedem PC, selbst wenn dieser simpel bestückt in irgendeinem InternetCafé steht. Wer den Sound- Button anklickt, wird aufgefordert, die Ruhe zu genießen oder einen Online-Radiosender einzuschalten. Die ShopArt Site ist simples HTML und bietet dem ShockWave- und Flash-Freak nichts, dem Kunstliebhaber aber alles.

Süddeutsche Zeitung          18. Juli 1996
Die hohe Kunst, Kunst zu präsentieren
(Andreas Flessa) Wenn der Käufer nicht zur Kunst kommt, dann muß eben die Kunst zum Käufer kommen. Genau das macht der eingetragene Verein "ShopArt" - er präsentiert Kunst in öffentlichen und kommerziellen Räumen. Zum einen ganz dem Namen entsprechend in den Schaufenstern von Geschäften, zum anderen mittlerweile auch in Hotels.
Viele sammeln Kunst - Igo Kirchlechner sammelt Künstler. Genauer gesagt versammelt er sie im Verein "ShopArt e.V.". Gemeinsam mit dem Künstler Walter Boxler gründete der frühere Marketing-Manager Ende 1992 den Verein. Mittlerweile haben sich in diesem rund 70 Mitglieder zusammengefunden. Künstler überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Belgien, Italien, Albanien, Rußland und Thailand. Ziel des Vereins ist es, mehr oder minder bekannten Künstlern Foren zu schaffen, innerhalb derer sie untereinander und mit ihrem Publikum in Dialog treten können. Anders formuliert: ShopArt ist eine ungewöhnliche, spektakuläre Form von Galerie, die auf klassische Ausstellungsräume verzichtet und Schritte ins Neuland der Präsentation wagt.
"Ich mache das aus Spaß an der Kunst und weil ich gern organisiere", beschreibt Igo Kirchlechner sein Engagement für die Künstler. Bei 90 Mark Mitgliedsbeitrag im Jahr ist es, angesichts der vielfältigen Aktivitäten des Vereins, klar, daß die Bilanzen nicht gerade rosig aussehen. Lediglich 17.000 Mark Einnahmen standen im letzten Jahr rund 35.000 Mark Ausgaben gegenüber.
Im März des Jahres 1993 ging der Verein in München erstmals mit seiner ungewöhnlichen Präsentationsform an die Öffentlichkeit. In den Schaufenstern von mehr als zehn renommierten Geschäften in der Münchner Innenstadt wurden Kunstwerke von ShopArt-Künstlern präsentiert. Infolge des positiven Echos seitens des Publikums wurde die Schaufensterkunst im Herbst in Hamburg und im Frühjahr 1994 erneut in München gezeigt. Und für den Herbst diesen Jahres ist bereits eine "CityShopArt, Frankfurt" in Vorbereitung.
Große Aktion: Auf Initiative von Igo Kirchlechner schnitzte im Frühjahr 1994 der thailändische Künstler Nopradol Khamlae öffentlich auf dem Marienhof in drei Wochen aus einem über zwei Tonnen schweren Ahornstamm eine 3,50 Meter hohe Buddhastatue. Die gesamten Kosten für das Happening wurden allein vom Verein getragen. Nachdem die Statue der Stadt München geschenkt und von einem buddhistischen Mönch geweiht wurde, ist sie im Thai-Sala-Tempel im Westpark aufgestellt worden und gilt nun als Heiligtum. Die Thai-Sala mit der Buddha-Statue darin ist die erste öffentliche Gebetsstätte für Menschen buddhistischen Glaubens in Bayern und stellt nun auch ein Zeichen für Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber Andersdenkenden dar.
Hotelausstellung: "Es ist mir einfach ins Auge gesprungen, als ich die Dachauer Straße entlang fuhr", sagte Igo Kirchlechner und meint das "art" im Namenszug des ApARThotels. Das war Ende 1994. Er nahm Kontakt zum Geschäftsführer der Hotelgruppe auf und konnte diesen überzeugen, Kunst im Hotel zu präsentieren. Und das so nachhaltig, daß es mittlerweile auch in Frankfurt Kunst im Hotel gibt, und im nächsten Jahr in Berlin.

Münchner Stadtanzeiger             11.8.1994
Thai Sala ist jetzt ein Heiligtum - Buddha fest verankert
Unentschlossenheit der Stadt hat nun ein Ende
Buddha hat bewiesen, daß sehr wohl sein kann, was nicht sein darf. - Kunstkommission hin, Baureferat her: er steht im Westpark, und nun auch ganz legal. Lange schien es so, als wäre Nopradol Khamlaes Buddha in München unerwünscht. Und fast schon wollten ihn die Mönche des Buddharama-Klosters zu sich nach Walwijk holen. Doch die Stadt war schneller. Sieben Wochen nach ihrer Einweihung verankerten Bauarbeiter die Skulptur ohne Vorankündigung fest im Betonboden der Thai-Sala, unumstößlich und für alle Zeiten. Zwar ist der Verein ShopArt e.V. immer noch Eigentümer dieser wohl in Europa einzigartigen sakralen Skulptur, aber fest verbolzt gehört sie zur Bausubstanz der Thai-Sala und ist folglich schon vorbeugend in städtischem Besitz. Die großzügige Annahme dieser Gratisgabe ist nur noch Formsache. Ein Messingschild wird im Westpark Zeugnis ablegen von der Opferbereitschaft einiger Künstler und ihrer Absicht, bei uns ein Zeichen für Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber Andersdenkenden zu setzen.
Und auch Oberbürgermeister Christian Ude hat sich über 10.000 Kilometer hinweg schriftlich bei Nopradol Khamlae für die künstlerische Arbeit bedankt, die dieser im Mai unter seinem Rathausfenster vollbrachte.

BILD - München             18.10.94
Unverschämte Forderung an einen großzügigen Spender
Der unbehauene Ahornstamm war zwei Tonnen schwer, als er vom Künstler Nopradol Khamlae (31) aus Thailand auf dem Marienhof bearbeitet und zu einer riesigen Buddha-Figur geschnitzt wurde.
Nopradol KhamlaeFast 100.000 DM dürfte das fertige Kunstwerk inzwischen Wert sein, finanziert hat die Arbeit die Münchner Künstlergruppe ShopArt. Die Statue wurde von einem buddhistischen Mönch in einer Feierstunde geweiht und im Tempel des Westparks aufgestellt. Dort ist die Skulptur seither exotischer Anziehungspunkt für Münchner Spaziergänger.
Igo Kirchlechner (50), der ShopArt Vorsitzende: "Wir haben das Werk der Stadt geschenkt." Doch die Stadt erwies sich als ein unverschämter Empfänger der großzügigen Spende. Igo Kirchlechner: "Die Stadtverwaltung teilte uns inzwischen schriftlich mit, sie nehme die Schenkung nur an, wenn sich der Verein vertraglich verpflichtet, sämtliche anfallenden Instandhaltungskosten zu übernehmen, sogar die Behebung möglicher mutwilliger Beschädigungen."

Anmerkung: Unmittelbar nach diesem Artikel zog die Stadt ihre Forderung zurück und nahm die Schenkung an. Urkundlich wurde zugesichert, daß die Skulptur wegen ihrer hohen religiösen Bedeutung stets in Ehren gehalten werde.
Süddeutsche Zeitung, November 1999
Pattaya Blatt, Dezember 2004
DER FARANG, Juni 2013
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